Wir freuen uns am 10. Oktober 2026, Christian Stejskal mit seiner Multimedia-Vorstellung „My Neighbourhood“ in unseren Räumen begrüßen zu dürfen. Daher möchten wir Ihn gerne ein wenig näher vorstellen.
In meiner Vorstellung «My Neighbourhood» nehme ich das Publikum auf eine bunte und persönliche Reise zu Fuß von meiner Heimatstadt Wien zu meinem Leben unter den Zabaleen in Kairo mit, wo ich sieben Geschichten über sieben menschliche Schicksale aus der Müllstadt erzähle, gleichzeitig Fotografien auf einer Leinwand zeige und arabische Musik sowie selbst komponierte Musik auf der Geige spiele. In der Aufführung geht es um Politik, Religion, Revolution, Schweine, Müll, Freundschaft und Liebe. … Hier ein kleiner Einblick >
Und hier geht’s zur Veranstaltung in unseren Räumlichkeiten am 10.10.2026 >
Christian Stejskal (geboren in Wien 1977) ist ausgebildeter Geiger an den Musikhochschulen Oslo, Hannover und Bern. Er hat als Geiger in den folgenden Berufs Orchestern gearbeitet; Die Norwegische Oper, das Trondheim Symphony Orchestra, das Kristiansand Chamber Orchestra, das Tromsø Chamber Orchestra und das Stavanger Symphony Orchestra.
Von 2010 bis 2013 arbeitete er als erster Geiger im Cairo Opera Orchestra. 2013-14 reiste er nach Gaza, wo er in allen 185 UN-Schulen in ganz Gaza eine Musiktheater Aufführung mit dem Titel „Ferdinand der Stier“ für palästinensische Kinder aufführte. Diese Arbeit wurde mit Unterstützung des norwegischen Außenministeriums durchgeführt.
2008 pilgerte er zu Fuß von seiner Geburtsstadt Wien in Österreich über Jerusalem in die heilige Stadt Aksum in Äthiopien. Er verbrachte 2 Jahre auf dieser Reise. Während der Reise lernte er Kairos „Zabbaleen“ kennen – die inoffiziellen christlichen Müllarbeiter der Stadt, die in der sogenannten Garbage City leben. Inspiriert von diesem Treffen verbrachte er 5 Jahre damit, diese Menschen zu fotografieren und Kurzgeschichten über sie zu schreiben, während er gleichzeitig als Geiger am Opernhaus von Kairo arbeitete. Daraus entstand eine Multimedia-Performance namens „My Neighbourhood“ sowie ein gleichnamiges Fotobuch.
Für seine Arbeit „My Neighbourhood“ erhielt er Stipendien der norwegischen Botschaft in Kairo (2011), „Fritt Ord“ – Norwegen (2015, 2016 und 2017) und der Stiftung „Astrup Fearnley“ – Norwegen (2016).
2012 erreichte er das Finale des renommierten „Anthropographia“-Wettbewerbs mit einer anschließenden Ausstellung von 25 seiner Fotografien in New York. Im selben Jahr gewann er den Publikumspreis bei der „Ljubljana International Photo Competition“.
2016-22 tourte er mit der Multimediashow „My Neighbourhood“ mit rund 250 Konzerten in Norwegen, Schweden, Dänemark, Schottland und Ägypten. Ein Fotobuch über „Zabbaleen“ ist 2018 beim Kontur Verlag (Norwegen) erschienen. Hier folgt ein Link zu einem Auszug aus “My Neighbourhood” in deutscher Sprache >
In den Jahren 2018–21 lernte er die 16 Kapitel des Markusevangeliums auswendig, und fotografierte gleichzeitig die Kulturlandschaft des Nahen Ostens auf der Suche nach 90 Bildern, die die 16 Kapitel des Evangeliums illustrieren. Dies kombinierte er mit eigenen Kompositionen, die er auf der Geige spielte. Das Ergebnis ist eine zweistündige Multimedia-Performance mit dem Text des Evangeliums, Fotos auf einer Leinwand und Musik.
2021-23 hat Stejskal mehrere Touren in Norwegen, Schweden und Dänemark gemacht, wo er rund 250 Mal die Aufführung „Das Markusevangelium“ unter anderem in Kirchen, Schulen, Bibliotheken, Kulturzentren und Museen aufführte.
Im März 2023 bis 2025 hat Stejskal „Das Markusevangelium“ in ca. 100 Kirchen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Aufgeführt, siehe beigefügten Youtube-Link auf Deutsch >
Im Frühjahr 2024 und 2025 startete er mit seiner jüngsten Performance „The Upper Room“ eine neue Konzertreihe in England, Schottland und Wales. Für das Frühjahr 2027 sind weitere Auftritte in den USA und Kanada geplant.
Zwischen seinen Tourneen mit seinen Multimedia-Performances lebt er auf einer Insel im Nil zwischen Kairo und Giza in Ägypten, wo er die einheimischen Bauern und Fischer mit seiner Fotokamera dokumentiert.
Christian Stejskal
www.christianstejskal.com

